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Berufsbedingter Umzug: Pauschalen steigen

Umzugskosten von der Steuer absetzen? Das geht, wenn der Wohnsitzwechsel berufliche Gründe hat. Also wenn er entweder vom Arbeitgeber angeordnet wurde oder wenn sich der Arbeitsweg dadurch um mindestens eine halbe Stunde pro Strecke verkürzt. Die Kosten kann man in der Steuererklärung einzeln nachweisen, das bietet sich beispielsweise an, wenn man eine Umzugsfirma beauftragt hat.

Man kann aber auch einen Pauschbetrag ansetzen – und der wird im kommenden Jahr steigen. Für Ledige liegt er bislang bei 756 Euro, ab 1. Februar 2017 sind es 764 Euro. Bei Verheirateten sind es künftig 1528 Euro statt bisher 1493 Euro. Auch für Kinder und andere Personen, die zum Haushalt gehören, gibt es eine Pauschale. Sie klettert um 8 Euro auf 337 Euro.

Damit sind alle Kosten abgegolten, die durch den Umzug entstehen. Etwa Fahrtkosten, Maklerprovision, doppelte Mietzahlungen und Verpackungsmaterial, aber auch Gebühren für neue Kfz-Kennzeichen oder den neuen Telefonanschluss. Wenn Kinder nach dem Umzug an der neuen Schule Nachhilfestunden brauchen, können diese ebenfalls als Werbungskosten geltend gemacht werden. Eine Pauschale gibt es hier nicht, aber dafür einen Höchstbetrag. Und auch der steigt zum 1. Februar, nämlich von derzeit 1882 Euro auf 1926 Euro.

Quelle: n-tv.de , awi/dpa